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Samstag, 6. Dezember 2014

A Saturday afternoon

Seoul became cold, outside activities become sometimes painful, especially when you want to take photos.

I started after getting up very late before 1 pm to my date at the Hwanghakjeoung for my archery training. The Gyeongbokgung subway station, where I get out, has some funny art elements, which I wanted to shoot since long time. 



the mirrors are a good opportunity for a selfie of a special kind




The archery training room at the Hwanghakjeoung is quite spacy and decorated with different bows from all over the world. The training arrows are fixed to a rope, therefore cannot hit roof or wall. Helpful to control ones position is the mirror on the front of the room. Today I learned a lot on the right position. Not easy to control the body for several different movements, which are necessary to tension the bow properly. 









After the trainig I was invited for a Tibetanian tee, a chai with milk and different spices. The cosy tea house supports Tibetanian refugees and beneath the tea house is a shop with Tibetanian arts and crafts. Now I have my first Tibetanian jews harp!





Following photos are some architectural impressions of Chebu-Dong, an area with fine architecture style mix and many restaurants. All on my way back to the subway - somehow circuitous certainly.







Donnerstag, 3. Juli 2014

Templestay at Geumsunsa Temple

Bei den Feierlichkeiten zu Buddhas Geburtstag hab ich zum ersten Mal den Begriff 'Templestay' gehört und gelesen. 'Kloster auf Zeit' gibt es ja auch bei uns, hier in Korea ist das ein Angebot von vorwiegend, wenn nicht gar ausschließlich buddhistischen Klöstern. Da ich mich von Jugend an für fremde Religionen interessierte, einige Zeit aktiv Zen meditiert habe, ein paar Tage in einem Hare Krishna Kloster im Süden von London verbrachte und vor allem in Malaysien meine Liebe zu buddhistischen Tempeln entdeckte, lasse ich selten Gelegenheiten aus, Tempel und Klöster zu besuchen. Zuletzt in Ulaanbaatar, wo der Buddhismus schon stark lamaistische Züge trägt, eine ganz neue Erfahrung für mich. 

In der 'Templestay'-Broschüre, die ich bei Buddhas Geburtstag bekommen habe, war eine große Auswahl an Tempeln beschrieben. Einen davon hatte ich bald ausgesucht, nicht zu weit weg, per Ubahn und Taxi erreichbar, im Mount Bukhansan National Park im Norden von Seoul gelegen, der 600 Jahre alte Geumsunsa Temple. Für das erste 'freie' (nicht durch Hochzeiten oder sonstige Feste verplante) Wochenende im Juni hab ich dann per e-mail beim Tempel reserviert. 

Die Anreise war problemlos, außer ein wenig Gewand, Waschzeug, Geldbörse und Handy hatte ich eine analoge Kamera, meine Hasselblad SWC mit Stativ mitgenommen. Das entschleunigte Photografieren mit Film vom Stativ aus schien mir besser zu einem geruhsamen Klosteraufenthalt zu passen. 

So geruhsam war der Aufenthalt dann doch nicht, das Programm war ganz im Gegenteil eher gedrängt. Eintreffen im Kloster 15:00 Uhr am Samstag, Schlafen gehen 21:00 Uhr, am Sonntag um 4:30 Uhr aufstehen und um 12:00 Uh. Das ergab etwa sechs Stunden jeden Tag und jede Stunde ein anderer Programmpunkt. 




28 Personen kamen am Samstag zum 'Templestay', davon acht Nicht-Koreaner/innen. Etwa zwei Drittel Frauen, ein drittel Männer. Ausländer waren zwei Amerikaner, zwei Deutsche, zwei Holländer, ein Franzose und ich Österreicher. Alle Aktivitäten wurden jeweils in koreanisch und englisch getrennt durchgeführt. 

Obwohl der Tempel mit 600-jähriger Geschichte wirbt, sind alle Gebäude recht neu. Während der japanischen Annexion Koreas zwischen 1910 und 1945 wurden viele buddhistische Tempelanlagen zerstört und teils erst in jüngster Zeit wieder aufgebaut. Einzig eine offene Herdanlage dürfte noch aus der alten Klosteranlage erhalten sein.   


Aufstieg zum 'Tor der Freiheit'
Zugang zur Zeremonienhalle

Glockenturm mit vier Musikinstrumenten

alle dürfen sich an der großen Glocke versuchen (*)

Balwoo Gongyang, das traditionelles Tempel-Mahl in der Zeremonienhalle (*)

Lotus-Laternen basteln (*)

traditionelle Tee-Zeremonie (*)

die alte Herdanlage, am Sonntag wurden hier Nudelgerichte für uns gekocht

Lastenaufzug zum Tempel


Brücke des Nirvana

Ingesamt hat mir der Aufenthalt im Geumsunsa Temple sehr gut gefallen, auch die 108 Verbeugungen habe ich gut überstanden. Der Naturpark ist eine großartige Kulisse für die Tempelanlage, den Park und den Tempel werde ich sicher noch öfter besuchen. 

Meine Aufnahmen mit der Hasselblad kommen erst später, die müssen erst entwickelt und gescannt werden. Alle meine eigenen Photos hier sind mit meinem Handy gemacht, die mit (*) bezeichneten Photos verwende ich mit freundlicher Genehmigung von Moonyum vom Geumsunsa Temple.


(*)


Freitag, 31. Januar 2014

새해 복 많이 받으세요 - Happy New Lunar Year

Das Mond-Neujahr ist hier anscheinend ein reines Familien-Fest, ich konnte keine großen offiziellen Festlichkeiten herausfinden. Mit einigen Kollegen hatte ich mich für Freitag in einem Museums-Dorf verabredet, dort waren kulturelle Aktivitäten angekündigt. Das 'Namsangol Hanok Village' liegt am Fuß des gleichen Namsan Berges, an dem ich auch wohne, das Museums-Dorf ist also nicht weit weg. Schon beim Verlassen der U-Bahn fielen mir viele Kinder, auch einige Erwachsene in bunter koreanischer Tracht auf. Das Museumsgelände war mit diversen Infoständen, Ausstellungen und einer großen Bühne ausgestattet. Aktivitäten wie Bogen bauen und -schießen, Drachen bauen, Stoffdruck mit Pferden (Jahr des Pferdes), Vorführungen von Reiskuchen-Herstellung und Verkostung von traditionellen Speisen, auf der Bühne Musik und Tanz - das Programm vielfältig und sehr Familien-geeignet.













Bin dann noch zur Insadong, weil ich dachte dort weitere Neujahrs-Aktivitäten zu finden, aber hier war gar nix Besonderes los, nur viele Geschäfte geschlossen. Hab also wieder ein Teehaus ausprobiert.




Samstag, 11. Januar 2014

My apartment

Erste Photos von meinem Apartment, erste Bilder hängen an den Wänden, nach zweieinhalb Monaten hab ich mich hier ganz gut eingelebt. 

mein Lieblingsplatz, der Schreibtisch

Tee am Schreibtisch

Wohnzimmer

Wohnzimmer, ob ich den Kamin je benutzen werde?

Küche


gestern ist der zweite Kasten geliefert worden, in einem war nicht genug Platz

mein malaysisches Tee-Set im Wohnzimmer

Samstag, 4. Januar 2014

Little fish-eye tour

Wunderschönes Wetter heut und am Nachmittag mit meinem Canon Fish-Eye EF 8-15 mm losgezogen. Dieses Objektiv ist super für Architektur und davon gibts hier jede Menge. Alle Photos in Stellung 15 mm, bei 8 mm wären sie kreisrund.

auf dem Weg zur Metro
Metro Eingang

Jongno Tower
Zum Jongno Tower, meinem immer-noch Lieblings-Hochhaus hier einige Daten: Architekt ist Rafael Viñoly aus Uruguay, erbaut 1999, 132 Meter hoch, 33 Stockwerke, die Stockwerke 23 bis 30 sind freigeblieben. Besitzer des Hauses ist Samsum Securities.





Neujahrs-Umzüge, die weiße Kleidung ist traditionell für Koreaner, ein alter Name für Koreaner heißt, 'die die weiße Kleidung tragen'.

spannende Architektur-Gegensätze
Neues Tee-Haus, Min's Club gefunden, nicht ganz so kuschelig wie das Tteuran, aber ein schönes und wichtiges Haus vom ersten koreanischen Architekten Park Golryong (1898-1935). Liegt in Gyeongun-Dong und wurde in den 1930ern errichtet. Ursprünglich waren es zwei identische Häuser für die beiden Söhne von Min Daesik (1882-?), dieses ist noch erhalten und wird jetzt als Teehaus und Restaurant verwendet. Eines der Meisterstücke von Park Gilryong, der die Modernisierung des traditionellen koreanischen Baustils vorantrieb. 

Haupteingang Min's Club
Grüner Tee und Reiskuchen
lauschiger Innenhof