No more colourfull lanterns, colourfill flowers now decorates the Jogyesa Temple.
Posts mit dem Label Buddhism werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Buddhism werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 2. November 2014
Freitag, 11. Juli 2014
Geumsunsa Temple with Hasselblad SWC
Finally I got the scans. All shots are taken from a tripod and all the photos here are uncropped. Film is a Ilford FP 4Plus.
Scans I get here with 999 dpi, that gives a TIFF with 8400x8440 pixel and 204 MB. Per Photoshop Elements I convert the files to jpg with about 11 MB, still 8400x8440 pixel.
Scans I get here with 999 dpi, that gives a TIFF with 8400x8440 pixel and 204 MB. Per Photoshop Elements I convert the files to jpg with about 11 MB, still 8400x8440 pixel.
Donnerstag, 3. Juli 2014
Templestay at Geumsunsa Temple
Bei den Feierlichkeiten zu Buddhas Geburtstag hab ich zum ersten Mal den Begriff 'Templestay' gehört und gelesen. 'Kloster auf Zeit' gibt es ja auch bei uns, hier in Korea ist das ein Angebot von vorwiegend, wenn nicht gar ausschließlich buddhistischen Klöstern. Da ich mich von Jugend an für fremde Religionen interessierte, einige Zeit aktiv Zen meditiert habe, ein paar Tage in einem Hare Krishna Kloster im Süden von London verbrachte und vor allem in Malaysien meine Liebe zu buddhistischen Tempeln entdeckte, lasse ich selten Gelegenheiten aus, Tempel und Klöster zu besuchen. Zuletzt in Ulaanbaatar, wo der Buddhismus schon stark lamaistische Züge trägt, eine ganz neue Erfahrung für mich.
In der 'Templestay'-Broschüre, die ich bei Buddhas Geburtstag bekommen habe, war eine große Auswahl an Tempeln beschrieben. Einen davon hatte ich bald ausgesucht, nicht zu weit weg, per Ubahn und Taxi erreichbar, im Mount Bukhansan National Park im Norden von Seoul gelegen, der 600 Jahre alte Geumsunsa Temple. Für das erste 'freie' (nicht durch Hochzeiten oder sonstige Feste verplante) Wochenende im Juni hab ich dann per e-mail beim Tempel reserviert.
Die Anreise war problemlos, außer ein wenig Gewand, Waschzeug, Geldbörse und Handy hatte ich eine analoge Kamera, meine Hasselblad SWC mit Stativ mitgenommen. Das entschleunigte Photografieren mit Film vom Stativ aus schien mir besser zu einem geruhsamen Klosteraufenthalt zu passen.
So geruhsam war der Aufenthalt dann doch nicht, das Programm war ganz im Gegenteil eher gedrängt. Eintreffen im Kloster 15:00 Uhr am Samstag, Schlafen gehen 21:00 Uhr, am Sonntag um 4:30 Uhr aufstehen und um 12:00 Uh. Das ergab etwa sechs Stunden jeden Tag und jede Stunde ein anderer Programmpunkt.
28 Personen kamen am Samstag zum 'Templestay', davon acht Nicht-Koreaner/innen. Etwa zwei Drittel Frauen, ein drittel Männer. Ausländer waren zwei Amerikaner, zwei Deutsche, zwei Holländer, ein Franzose und ich Österreicher. Alle Aktivitäten wurden jeweils in koreanisch und englisch getrennt durchgeführt.
Obwohl der Tempel mit 600-jähriger Geschichte wirbt, sind alle Gebäude recht neu. Während der japanischen Annexion Koreas zwischen 1910 und 1945 wurden viele buddhistische Tempelanlagen zerstört und teils erst in jüngster Zeit wieder aufgebaut. Einzig eine offene Herdanlage dürfte noch aus der alten Klosteranlage erhalten sein.
Ingesamt hat mir der Aufenthalt im Geumsunsa Temple sehr gut gefallen, auch die 108 Verbeugungen habe ich gut überstanden. Der Naturpark ist eine großartige Kulisse für die Tempelanlage, den Park und den Tempel werde ich sicher noch öfter besuchen.
Meine Aufnahmen mit der Hasselblad kommen erst später, die müssen erst entwickelt und gescannt werden. Alle meine eigenen Photos hier sind mit meinem Handy gemacht, die mit (*) bezeichneten Photos verwende ich mit freundlicher Genehmigung von Moonyum vom Geumsunsa Temple.
In der 'Templestay'-Broschüre, die ich bei Buddhas Geburtstag bekommen habe, war eine große Auswahl an Tempeln beschrieben. Einen davon hatte ich bald ausgesucht, nicht zu weit weg, per Ubahn und Taxi erreichbar, im Mount Bukhansan National Park im Norden von Seoul gelegen, der 600 Jahre alte Geumsunsa Temple. Für das erste 'freie' (nicht durch Hochzeiten oder sonstige Feste verplante) Wochenende im Juni hab ich dann per e-mail beim Tempel reserviert.
Die Anreise war problemlos, außer ein wenig Gewand, Waschzeug, Geldbörse und Handy hatte ich eine analoge Kamera, meine Hasselblad SWC mit Stativ mitgenommen. Das entschleunigte Photografieren mit Film vom Stativ aus schien mir besser zu einem geruhsamen Klosteraufenthalt zu passen.
So geruhsam war der Aufenthalt dann doch nicht, das Programm war ganz im Gegenteil eher gedrängt. Eintreffen im Kloster 15:00 Uhr am Samstag, Schlafen gehen 21:00 Uhr, am Sonntag um 4:30 Uhr aufstehen und um 12:00 Uh. Das ergab etwa sechs Stunden jeden Tag und jede Stunde ein anderer Programmpunkt.
28 Personen kamen am Samstag zum 'Templestay', davon acht Nicht-Koreaner/innen. Etwa zwei Drittel Frauen, ein drittel Männer. Ausländer waren zwei Amerikaner, zwei Deutsche, zwei Holländer, ein Franzose und ich Österreicher. Alle Aktivitäten wurden jeweils in koreanisch und englisch getrennt durchgeführt.
Obwohl der Tempel mit 600-jähriger Geschichte wirbt, sind alle Gebäude recht neu. Während der japanischen Annexion Koreas zwischen 1910 und 1945 wurden viele buddhistische Tempelanlagen zerstört und teils erst in jüngster Zeit wieder aufgebaut. Einzig eine offene Herdanlage dürfte noch aus der alten Klosteranlage erhalten sein.
![]() |
| Aufstieg zum 'Tor der Freiheit' |
![]() |
| Zugang zur Zeremonienhalle |
![]() |
| Glockenturm mit vier Musikinstrumenten |
![]() |
| alle dürfen sich an der großen Glocke versuchen (*) |
![]() |
| Balwoo Gongyang, das traditionelles Tempel-Mahl in der Zeremonienhalle (*) |
![]() |
| Lotus-Laternen basteln (*) |
![]() |
| traditionelle Tee-Zeremonie (*) |
![]() |
| die alte Herdanlage, am Sonntag wurden hier Nudelgerichte für uns gekocht |
![]() |
| Lastenaufzug zum Tempel |
![]() |
| Brücke des Nirvana |
Ingesamt hat mir der Aufenthalt im Geumsunsa Temple sehr gut gefallen, auch die 108 Verbeugungen habe ich gut überstanden. Der Naturpark ist eine großartige Kulisse für die Tempelanlage, den Park und den Tempel werde ich sicher noch öfter besuchen.
Meine Aufnahmen mit der Hasselblad kommen erst später, die müssen erst entwickelt und gescannt werden. Alle meine eigenen Photos hier sind mit meinem Handy gemacht, die mit (*) bezeichneten Photos verwende ich mit freundlicher Genehmigung von Moonyum vom Geumsunsa Temple.
![]() |
| (*) |
Samstag, 17. Mai 2014
Ulaanbaatar - Gandantegchenling Monastery
Dieses Kloster, nur etwa eine Viertelstunde Gehweg vom Hotel entfernt hab ich während meines Aufenthaltes in der Stadt mehrfach besucht. Buddhistische Tempel hab ich schon einige gesehen, die Tradition ist hier aber lamaistisch und damit gibt es viel Neues für mich. Das Kloster besteht aus mehreren Tempeln und Gers, auch die 'Buddhist University of Mongolia' ist auf dem Gelände untergebracht. Rund um das Kloster sind einige nette Devotionalien-Geschäfte, dort konnte ich mich gut mit mongolischen Maultrommeln versorgen.
Das kommunistische Regime der 1924 ausgerufenen 'Mongolischen Volksrepublik' führte von 1937 bis 1939 politische Säuberungen durch, auch der Buddhismus wurde dabei verfolgt und fünf Tempel des Klosters und die große Buddhastatue im 'Migjed Janraisig' zerstört, viele Mönche getötet. Die verbleibenden Gebäude dienten russischen Beamten als Wohnhäuser und Pferdeställe. Ab 1944 kam es wieder zu sehr beschränktem Klosterbetrieb unter der Kontrolle der russischen Regierung.
Erst nach 1990, nach der 'Democratic Revolution' und der Errichtung des unabhängigen Staates Mongolei setzt eine landesweite Wiederbelebung des Buddhismus ein und auch das 'Gandantegchenling Monastery' wurde wiederrichtet. Derzeit leben etwa 900 Mönche hier.
Der Tempel 'Migjed Janraisig', ein Unabhängigkeits-Symbol des mongolischen Staates wurde 1911 errichtet. Die 26,5 Meter hohe Buddha-Statue zerstörte 1938 die russische Regierung, erst 1996 wurde aus Spenden buddhistischer Gläubiger eine neue Statue aus vergoldetem Kupfer aufgestellt.
Diese Figur hat mir gut gefallen und ich habe recherchiert, es handelt sich um eine buddhistische Fabel, sehr entfernt verwandt unseren 'Bremer Stadtmusikanten'.
In der endgültigen Fassung der heiligen Schriften Tibets, die im 13. und 14. Jahrhundert beendet wurde, ist auch eine Sammlung von zahlreichen Legenden enthalten. Sie schildern alle in einfach rührender Form die segensreiche Befolgung der empfohlenen Tugenden und demonstrieren die Schädlichkeit bösen Tuns. Besonders charakteristisch sind darunter die buddhistischen Fabeln, die auch in den Kandjur aufgenommen wurden, wie zum Beispiel die Erzählung von der "Übereinstimmung der vier geistigen Brüder".
Es ist die Fabel von dem Vogel Rebhuhn, dem Elefanten, dem Affen und dem Hasen, die in gemeinsamem Gedankenaustausch das grundlegende Gebot des harmonischen Zusammenlebens der Lebewesen geklärt haben.Wegen ihres tieferen Sinnes wird diese Fabel aber auch in tibetischen Schulbüchern abgedruckt, um schon den kleinen Schülern das Grundprinzip der Gemeinschaft der Lebewesen - erklärt durch Tierstimmen - klar zu machen.
Von der Übereinstimmung der vier geistigen Brüder
Einst wohnten der Vogel Rebhuhn, der Hase, der Affe und der Elefant zu viert in einem Walde. Jeder von ihnen war überzeugt, der Älteste zu sein, dem die anderen Ehrfurcht schulden. Deshalb trachteten sie durch Gedankenaustausch genau herauszufinden, wer wirklich der Älteste unter ihnen sei.
Lasst es uns am mächtigen Stamme eines Pipalbaumes bestimmen", sagte der Elefant, "ich entsinne mich, dass mein Körper einst gleich hoch gewesen ist wie die noch junge Krone dieses Baumes."
Der Affe sagte: "Zur Zeit, als dieser Baum noch klein gewesen ist, war selbst mein Körper gleich hoch."
Der Hase sagte: "Selbst ich schlürfte noch die Tautropfen, die ich so gerne habe, von dem Sprössling dieses Baumes, als er nur fünf Finger hoch gewesen ist."
Der Vogel Rebhuhn sagte: "Dieser Sprössling konnte jedoch nur deshalb wachsen, weil ich selbst - von oben - den Samen dieses Baumes auf die Erde gestreut habe."
Daraufhin musste der große Elefant einsehen, dass er jünger sei als die anderen. Danach sahen auch der Affe und der Hase ein, dass der Vogel Rebhuhn der Älteste unter ihnen ist und dass es dem richtigen Verhalten entspräche, dass die Jüngeren dem Älteren Ehrfurcht bezeugen, wie dies von Natur aus den Dingen innewohnt.
Nur dadurch wirken die von den beseelten Wesen vollbrachten guten Taten wie das befruchtende Regenwasser auf die Scholle. Dadurch wird auf der Erde die Ernte zunehmen, das Glück gedeihen und Gnade, Ruhm und Reichtum blühen.
Zu jener Zeit sagte ein alter Weiser und Seher: "Eben deshalb erläuterten der Elefant, der Affe, der Hase und der Vogel im Walde das Gebot und seine Früchte, wonach die Jüngeren den Älteren Ehrfurcht schulden".
Quellen: Wikipedia 'Mongolische Geschichte', das Informationsblatt des Klosters und für die Fabel von der 'Übereinstimmung der vier geistigen Brüder' (dort auch weitere Versionen der Fabel): http://www.hpgrumpe.de/ladakh/Vier%20Freunde%20und%20ein%20Pfirsichbaum.htm
Das kommunistische Regime der 1924 ausgerufenen 'Mongolischen Volksrepublik' führte von 1937 bis 1939 politische Säuberungen durch, auch der Buddhismus wurde dabei verfolgt und fünf Tempel des Klosters und die große Buddhastatue im 'Migjed Janraisig' zerstört, viele Mönche getötet. Die verbleibenden Gebäude dienten russischen Beamten als Wohnhäuser und Pferdeställe. Ab 1944 kam es wieder zu sehr beschränktem Klosterbetrieb unter der Kontrolle der russischen Regierung.
Erst nach 1990, nach der 'Democratic Revolution' und der Errichtung des unabhängigen Staates Mongolei setzt eine landesweite Wiederbelebung des Buddhismus ein und auch das 'Gandantegchenling Monastery' wurde wiederrichtet. Derzeit leben etwa 900 Mönche hier.
![]() |
| das südliche Haupttor zum Kloster am Abend |
![]() |
| Taubenfutter-Verkauf |
![]() |
| der Topf ist schwer, kleine Pause |
![]() |
| der mächtige 'Migjed Janraisig', der über seine ganze Höhe eine stehende Buddha-Statue beherbergt |
![]() |
![]() |
| der 'Migjed Janraisig' abends |
Der Tempel 'Migjed Janraisig', ein Unabhängigkeits-Symbol des mongolischen Staates wurde 1911 errichtet. Die 26,5 Meter hohe Buddha-Statue zerstörte 1938 die russische Regierung, erst 1996 wurde aus Spenden buddhistischer Gläubiger eine neue Statue aus vergoldetem Kupfer aufgestellt.
![]() |
| der 'Dechengalpa Datsan', 1992 neu errichtet, jedes Frühjahr wird hier das 'Kalachakra Ritual' abgehalten |
![]() |
| der 'Idgachoinzenling Datsan', 1990 neu eröffnet, hier werden buddhistische Riten nach dem Tibetanischen Lehrer Sera Jebzunpa durchgeführt |
![]() |
| 'Buddhist University of Mongolia', 1970 gegründet, hier werden moderne und traditionelle Studien angeboten |
![]() |
| das Tor zur Universität |
![]() |
| der 'Jud Datsan', auch 1938 zerstört und wieder aufgebaut, hier werden tantrische Rituale und Gesänge gepflegt |
![]() |
| Taubenfüttern ist Familienvergnügen, an allen Eingängen wird Futter verkauft |
![]() |
| riesiger Tempel-Neubau 'Battsagaan' |
Der 'Gandan Complex', mit eigener Mauer und Toren innerhalb des Klostergeländes, in dem einige Tempel aus alter Zeit noch erhalten sind und nicht rekonstruiert wurden.
![]() |
| das Südtor des 'Gandan Complex' |
![]() |
| der 'Gandantegchenling' |
![]() |
| der 'Vajradhara Temple', 1840 erbaut, im Inneren eine tantrische Buddha-Statue von 1683, vor dem Tempel Gebetsmühlen |
![]() |
| der 'Depanpovran', zum Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut, in diesem Gebäude hat 1904 der 13te Dalai Lama gewohnt |
![]() |
| tibetanische Figur vor dem 'Gandan Temple' |
Diese Figur hat mir gut gefallen und ich habe recherchiert, es handelt sich um eine buddhistische Fabel, sehr entfernt verwandt unseren 'Bremer Stadtmusikanten'.
In der endgültigen Fassung der heiligen Schriften Tibets, die im 13. und 14. Jahrhundert beendet wurde, ist auch eine Sammlung von zahlreichen Legenden enthalten. Sie schildern alle in einfach rührender Form die segensreiche Befolgung der empfohlenen Tugenden und demonstrieren die Schädlichkeit bösen Tuns. Besonders charakteristisch sind darunter die buddhistischen Fabeln, die auch in den Kandjur aufgenommen wurden, wie zum Beispiel die Erzählung von der "Übereinstimmung der vier geistigen Brüder".
Es ist die Fabel von dem Vogel Rebhuhn, dem Elefanten, dem Affen und dem Hasen, die in gemeinsamem Gedankenaustausch das grundlegende Gebot des harmonischen Zusammenlebens der Lebewesen geklärt haben.Wegen ihres tieferen Sinnes wird diese Fabel aber auch in tibetischen Schulbüchern abgedruckt, um schon den kleinen Schülern das Grundprinzip der Gemeinschaft der Lebewesen - erklärt durch Tierstimmen - klar zu machen.
Von der Übereinstimmung der vier geistigen Brüder
Einst wohnten der Vogel Rebhuhn, der Hase, der Affe und der Elefant zu viert in einem Walde. Jeder von ihnen war überzeugt, der Älteste zu sein, dem die anderen Ehrfurcht schulden. Deshalb trachteten sie durch Gedankenaustausch genau herauszufinden, wer wirklich der Älteste unter ihnen sei.
Lasst es uns am mächtigen Stamme eines Pipalbaumes bestimmen", sagte der Elefant, "ich entsinne mich, dass mein Körper einst gleich hoch gewesen ist wie die noch junge Krone dieses Baumes."
Der Affe sagte: "Zur Zeit, als dieser Baum noch klein gewesen ist, war selbst mein Körper gleich hoch."
Der Hase sagte: "Selbst ich schlürfte noch die Tautropfen, die ich so gerne habe, von dem Sprössling dieses Baumes, als er nur fünf Finger hoch gewesen ist."
Der Vogel Rebhuhn sagte: "Dieser Sprössling konnte jedoch nur deshalb wachsen, weil ich selbst - von oben - den Samen dieses Baumes auf die Erde gestreut habe."
Daraufhin musste der große Elefant einsehen, dass er jünger sei als die anderen. Danach sahen auch der Affe und der Hase ein, dass der Vogel Rebhuhn der Älteste unter ihnen ist und dass es dem richtigen Verhalten entspräche, dass die Jüngeren dem Älteren Ehrfurcht bezeugen, wie dies von Natur aus den Dingen innewohnt.
Nur dadurch wirken die von den beseelten Wesen vollbrachten guten Taten wie das befruchtende Regenwasser auf die Scholle. Dadurch wird auf der Erde die Ernte zunehmen, das Glück gedeihen und Gnade, Ruhm und Reichtum blühen.
Zu jener Zeit sagte ein alter Weiser und Seher: "Eben deshalb erläuterten der Elefant, der Affe, der Hase und der Vogel im Walde das Gebot und seine Früchte, wonach die Jüngeren den Älteren Ehrfurcht schulden".
![]() |
| große Gebetsmühlen außerhalb des 'Gandam Complex', jedes Häuschen beherbergt nur eine große Gebetsmühle |
![]() |
| nocheinmal das Südtor des großen Kloster-Komplexes, diesmal von innen |
Quellen: Wikipedia 'Mongolische Geschichte', das Informationsblatt des Klosters und für die Fabel von der 'Übereinstimmung der vier geistigen Brüder' (dort auch weitere Versionen der Fabel): http://www.hpgrumpe.de/ladakh/Vier%20Freunde%20und%20ein%20Pfirsichbaum.htm
Abonnieren
Posts (Atom)


















































